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Bericht von Christopher Hafer Die Deutsche U12 in Kubschütz
Mit 3 Stunden Stau kamen wir endlich an. Die Jugendherberge in Bautzen war cool und es war ziemlich anstrengend, die schweren Taschen zu tragen. Als unsere Trainerin noch sagte, unser Flur sei Buchstabe Y, und ich bemerkte, dass wir in A waren, bekam ich einen halben Herzinfarkt. Ich sagte: "Wir sind erst bei A! Wie soll ich das bitte schaffen?!" Doch es war nicht soweit, denn es gab nur, A, X und Y. Am nächsten Morgen fuhren wir zum Platz. Er was ziemlich groß. Wir liefen mit Musik ein. Ich bekam ein T-Shirt und Glückwünsche. Mit einer Kiste Getränke gingen wir zu unserem Tisch im Zelt. Danach mussten wir uns warm machen, denn das erste Spiel gegen Waldkirchen war wichtig. Wir begrüßten uns. Ich gewann die Ballwahl, wir gewannen den ersten Satz. Aber Waldkirchen gewann den zweiten Satz. Nun kam es zum entscheidenden dritten Satz. Diesmal verlor ich die Wahl. Zum Glück lagen wir schon mit 10-7 vorne. Doch plötzlich bekamen wir hinten einen rein und unser Schlagmann machte einen Fehler. Nun stand es nur noch 10-9. Wenn wir noch einen Fehler machen, müssen wir zwei Punkte machen, um zu gewinnen. Denn die Regel "2 vor" gilt im Faustball. Ich konzentrierte mich auf den Ballwurf und haute einfach auf den gegnerischen Schlagmann. Und das war er! Der Punkt und der Sieg an diesem Tag und der erste Sieg bei einer U12 Deutschen Meisterschaft für TV Westfalia Hamm in der Geschichte seit 1891. Die restlichen Gruppenspiele waren langweilig, denn die Gegner waren viel älter und größer. Wir haben ein Durchschnittsalter von zehneinhalb und damit waren wir mit Abstand das jüngste Team. Am nächsten Tag spielten wir gegen die Berliner Turnerschaft Wir verloren knapp 1-2. Gegen Kubschütz, den Gastgeber und gegen den Schiedsrichter haben wir ebenfalls verloren. Im Finale waren Calw und Eibach. Eibach gewann. Bei der Siegerehrung wurde es noch mal richtig heiß. Wir schwitzten alle. Endlich waren wir dran. Ich bekam einen Pokal und viele Glückwünsche vom Bürgermeister von Bautzen. Wir bekamen eine Tüte mit Trinken, Bautzener Senf usw. Danach fuhren wir nach Hause 600 km. Es regnete in den Kassler Bergen. Wir mussten mit unseren T-Shirts die Schiebetür dichten. Endlich kamen wir nach diesmal nur 5 Stunden Fahrt an.
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